Brunos Sicht aufs Älterwerden.
Nachdenkliches, Freches, Zärtliches — jede Woche neu.
Fastnacht im Alter: Zwischen Konfetti & Kopfkino
Für viele Ältere ist Fastnacht weniger „Ballermann im Kostüm“ – und mehr Erinnerung, Gemeinschaft und ein bisschen freche Freiheit. Ein Blick auf Rosenmontag aus Seniorensicht: was bleibt, was nervt, was gut tut.
Kindersicher – aber seniorenfeindlich? Wenn Verpackungen zur Geduldsprobe werden
Kindersicherungen sind gut gemeint – bis ältere Hände versuchen, abends „nur schnell“ die Tablette aus der Packung zu bekommen. Zeit für eine Meckerkiste mit Lösungen, die wirklich helfen.
Die vielen Zs: Zuhören, Zuneigung und das leise Gehen
Im Alter kann es laut werden: Termine, Stimmen, Besuch, Telefon. Und trotzdem bleibt manchmal ein stilles Loch. Vielleicht, weil nicht die Menge zählt, sondern ob jemand wirklich da ist.
Fast sechstausend bezahlt – heute plötzlich „Schnäppchen“: Willkommen im Pflegebett-Basar
Privat ein Pflegebett kaufen ist keine Shopping-Laune. Das ist Stress, Sorge und Zeitdruck – und genau da fangen manche Preise an, sich zu benehmen wie ein Flummi auf Koffein: gestern astronomisch, heute Aktionsknaller.
Liebe und Stolz
Zwei Schwestern finden spät zueinander. In einer Geburtstagsrunde verdichtet sich alles Verlorene und alles Gewonnene zu einem einzigen Gesichtsausdruck: Liebe und Stolz.
Zwei Siebziger, zwei Welten – warum manche alt werden und andere nur älter
Eine Woche zwischen Post, Kasse und Wartezimmer reicht: Es gibt nicht „den“ 70-Jährigen. Es gibt Lebenswege – und die laufen manchmal wie zwei Schienen auseinander.
Nachts um zwei entscheidet sich, ob man noch ein Stück Käse isst – oder ob der Kühlschrank gewinnt.
Der Kühlschrank-Putsch – Bohnebein, Folge 3
Der Socken-Gipfel – Bohnebein, Folge 1
Ein einzelner Socken verschwindet. Aus einem Alltagsloch wird ein Staatsakt. Matze schweigt. Verdächtig.
Der wache Geist im müden Körper
Ein Text über das stille Paradox des Alterns: Der Körper wird schwächer und kränker, während der Geist klar, schnell und aufmerksam bleiben kann.
Die große Streaming-Schlacht – Bohnebein, Folge 4
Ein Abend, vier Meinungen, sechs Fernbedienungen. Und Matze führt die einzig funktionierende Regierung.
Paket für die Falschen – Bohnebein, Folge 2
Ein Paket liegt im Hausflur. Alle wissen: Es gehört niemandem. Also gehört es allen.
Ein Termin – und zack: Der ganze Tag liegt auf dem Rücken
In amerikanischen Serien läuft ein Termin so nebenbei wie Toast aus dem Toaster. Im echten Leben ist ein Termin oft ein Tages-K.O. – besonders, wenn der Kopf schon Stunden vorher „ALARM!“ ruft.
Hexenschuss: Wenn der Rücken „Ahoi!“ brüllt und Bruno strandet
Morgens noch Kapitän der Haushaltsflotte – mittags nur noch ein steifer Mast im Wohnzimmer. Ein Tag mit Hexenschuss, dramatisch wie eine Oper, nur mit weniger Würde und mehr Stöhnen.
Ein Kilo Rindergulasch, geschniegelt, teuer, „sieht top aus“ – und dann macht es in der Pfanne auf einmal den Nordsee-Schaumspaß. Übrig bleibt: ein paar traurige Brocken und sehr viel Misstrauen.
16 Euro Wasserfall: Das 1-Kilo-Gulasch, das zur Gulaschsuppe desertierte
Kühltruhe voll: Reste-Tetris nach den Feiertagen
Wenn aus “Wir essen das morgen” ein strategischer Großkonflikt wird. Bruno gerät in einen Teufelskreis aus Auftauen, Dazukochen, Einfrieren – und plötzlich will die ganze Familie „nur ein kleines Schälchen“.
Minus vier Grad und Jadwiga braucht was im Napf
Am Hoftor, beim Briefkasten, fällt auf: Der Nachbar sieht aus, als hätte ihn die Nacht zerknüllt. Und trotzdem stapft er los – nicht für sich. Für seine Katze.
Silvester-Böller: Wenn sogar das Katzenklo zittert
Gestern war Silvester. Also dieser internationale Feiertag für „Ich mach kurz Krieg im Vorgarten“. Ergebnis: Zwei Kater im Ausnahmezustand, ein Katzenklo-Schreckmoment und am Neujahrsmorgen… Stille. Na toll.
Weihnachten 2025 – Kälte zwischen den Tagen
Der zweite Feiertag liegt wie ein leises Gewicht auf der Zeit. Kein Schnee, nur ein heikler Sonnenschein und das Gefühl, dass die Welt auf Stand-by geschaltet hat.
Brunos Meckerkiste: Heiligabend im Supermarkt – benehmt euch!
Morgen Heiligabend, die Läden bis mittags offen. Drinnen rotieren Angestellte, draußen toben Last-Minute-Generäle. Bruno hat eine Nachricht: Respekt statt Randale.
Zwischen Wählscheibe und WhatsApp – Generationskonflikte damals und heute
Früher wurde am Küchentisch gestritten und dann war erstmal Ruhe. Heute reist der Konflikt im Handy mit – schnell, missverständlich und oft öffentlich. Was hat sich verändert, und was hilft zwischen Jung und Alt wirklich?
Eine Woche vor Weihnachten wird die Kontaktliste zur Bilanz: Wer meldet sich wirklich – und wer schickt nur Copy-Paste-Segen? Ein sarkastischer Blick auf Grüße, Pflicht und den Rest vom Jahr.
Weihnachtsgruß-Controlling: Wer kriegt was – und warum eigentlich?
Kinderpunsch in der Dämmerung
Nach vielen Jahren wagt Bruno wieder einen Weihnachtsmarkt – klein, ruhig, in der Stunde der Dämmerung. Am Glühweinstand wartet ein Wiedersehen, das plötzlich größer wird als Nostalgie: Hartmut, Kinderpunsch und die Frage, wie Zukunft bei diesem Tempo noch gehen soll.
Sirene vorm Fenster – Apokalypse in Stereo
Seit gestern steht 20 m vor Brunos Fenster ein Sirenenmast. Testlauf, Helga lässt die Schüssel fallen. Gegenüber: neues Umspannwerk, daneben das Kohlekraftwerk. Erst gewarnt, zuerst dran – na großartig.
Früher war alles besser? Über Erinnerung, Realität und unser Unbehagen an der Gegenwart
Viele, die die 70er und 80er bewusst erlebt haben, empfinden die heutige Zeit als härter, komplizierter und unruhiger – trotz Internet, Technik und scheinbar endlosen Möglichkeiten. War früher wirklich alles besser, oder spielt uns unsere Erinnerung einen Streich?
Vier Mann, ein Loch und eine Torte
Bruno steht morgens am Küchenfenster, schaut auf eine Baustelle und erlebt ein kleines Meisterwerk deutscher Gründlichkeit: vier Mann, ein Loch – und eine Tiefkühltorte als inoffizielles Bauprojekt.
Biggi vom Büdche und das Glühwein-Wunder hinterm Häuschen
Hinter Biggis Wasserhäuschen wird’s plötzlich still, warm und freundlich – und Bruno stolpert mitten rein in ein Glühweinfest ohne Gezänk.
Dietmar, der Nachbarsjunge – Ein Wiedersehen nach 55 Jahren
Beim Glühweinfest steht plötzlich ein Gesicht zwischen Lichterketten und Dampf, das eigentlich nur in die Kindheit gehört. Und mit einem Mal ist alles wieder da: Fußball, Streiche, Familie – schön und bitter zugleich.
Früher war Glühwein ein Versprechen. Heute ist er oft nur warm gemachte Industrie-Laune im Tetra-Pack. Bruno platzt der Kragen.
Glühwein 2025: Straßenjauche im Festtagsmantel
Der perfekte Seniorenmodus fürs Krankenkassen-Portal: 12 Punkte, die alles retten
Weniger Labyrinth, mehr Wegweiser: So sieht ein Seniorenmodus aus, der Sicherheit kann – ohne Menschen zu verlieren. Mit Beispiel-Buttontexten, die man sofort übernehmen kann.
Krankenkassen-Portale: Der Login-Marathon für Senioren
Erst Passwort. Dann Code. Dann PIN. Dann Brief. Dann Fingerabdruck. Und am Ende wartet… ein Menü-Labyrinth. Sicher ist das alles – nur leider gegen Menschen.
Sigi, der 100-Jährige vom Wasserhäuschen – wenn die Legende wackelt
Am Wasserhäuschen steht seit Jahren Sigi, hundert Jahre alt und scheinbar unverwüstlich. Bier, Kurze, Kippen – und trotzdem kerngesund. Doch plötzlich verändert sich etwas. Der ganze Hof fragt sich: Darf man eingreifen, wenn eine lebende Legende ins Wanken gerät – oder muss man sie in Ruhe lassen?
Düse entdeckt einen Carport, der mehr Strom frisst als das ganze Haus – und Heinz bringt den Zollstock mit
Ein grell beleuchteter Carport mit Heizstrahler und Dauerstrom kann mehr Energie schlucken als das ganze Haus. Brunos Viertelrunde zeigt, wo Stromkosten und Brandgefahr lauern – und wie man Einfahrt und Auto sicher beleuchtet, ohne dass der Zähler draußen durchdreht.
Heizlüfter statt Heizung – Spartipp oder Strom-Falle?
Heizlüfter klingen verlockend: Stecker rein, sofort warm, fertig. Sie werden gern als günstige Alternative zur Heizung verkauft. Aber was kostet so ein Gerät wirklich, wo lauern Brandgefahr und Stromschock – und in welchen Situationen kann ein Heizlüfter trotzdem sinnvoll sein?
Garagenluxus für Ulrich Deubertin – und die Sache mit der Baugenehmigung
Ulrich Deubertin, Vorsitzender des örtlichen Hasenzuchtvereins, gönnt sich eine Garage hinter sein Reihenhaus. Am Freitag noch Wäschespinne, am Montag Rolltor. Die Nachbarschaft staunt – und fragt sich: Darf der das einfach so? Ein Blick in Bauordnung, Nachbarschaft und Brunos Viertelrunde.
Die Kaltmiete bleibt offiziell „stabil“, aber die Nebenkosten legen plötzlich den Turbo ein – Heizung, Strom, Wasser, Müll, Hausmeister, alles will was vom Konto. Bruno und seine Viertelrunde nehmen das Kopf-an-Kopf-Rennen unter die Lupe – mit klarer Einordnung, Spartipps und Galgenhumor.
Mieten und Nebenkosten – wenn die Kosten Wettrennen spielen
Glitzer am Freitag: Helga, die Jeans und die Frage „Geht das?“
Helga ist 70, steht im Flur in einer engen Glitzer-Jeans und fragt: „Geht das?“ Während sie flott in die Stadt tippelt, sitzt Bruno zwischen alten Fotos und merkt, dass Attraktivität weniger mit Jahren als mit Mut zu tun hat.
Wenn die Flasche stärker ist als ich
Mundwasser mit Kindersicherung, bombenfest verschraubte Konservengläser, irre Plastikverpackungen und Türen, die einen fast aus den Schuhen ziehen: Ein ganz normaler Tag im Leben eines Älteren – und der Beweis, dass niemand an unsere nachlassenden Kräfte denkt.
Zwei Wochen Ewigkeit: Sommerliebe am Ossiacher See
Ein Campingplatz am Ossiacher See, zwei Nachbarsjungen, zwei holländische Mädchen, Almdudler in der Hand und Händchenhalten im Sonnenuntergang: Zwei kurze Urlaubswochen, die sich anfühlten wie die große Liebe – und bis heute unvergessen sind.
Die rote Mütze – Brunos Jahrhundertwinter 1978/79
Im Jahrhundertwinter 1978/79 bleibt Bruno irgendwo zwischen Kiel und Hamburg im Schnee stecken – und trifft eine junge Frau mit roter Mütze. Eine einzige Nacht, viel zu kurz und doch so warm, dass er sie nie vergessen hat.
Knüppelholz und warme Küchen – Brunos erste Kameraden
Grundausbildung in Drangstedt, fern der Heimat, mitten im „Knüppelholz“. Bruno wäre an den Wochenenden fast allein geblieben – wenn da nicht Detlef, Heino und Peter gewesen wären. Und ihre Eltern, die aus einem Heimweh-Rekruten fast einen Familienzuwachs machten.
Der Bahnhof, der nach Eisen roch
Hanau, Spätnachmittag nach der Musterung: Ignatz fährt nach Rüdesheim zur Weinstube des Bruders, Bruno verspricht, nach Constanze zu sehen – eine leise Tragödie nimmt ihren Lauf.
Heimaturlaub, Bärbel und die kleine Laura: ein kurzer Aufbruch ins Familienglück – zarte Hoffnung, Krankheitsschatten, ein leiser Abschied, der lange nachklingt.
Die paar Tage, die nach Zuhause rochen
Zwei Herzen, ein Kurs
Bruno erzählt, wie in ihm der pflichtbewusste Marinesoldat und der friedliebende Pazifist zusammenfinden – kein Widerspruch, sondern Haltung.
Die Gene – Erkennen, Erben, Weitergeben
Ein leiser Grundton begleitet Familien: Augen, Gesten, Mut und Zweifel wandern durch die Generationen. Gedanken über das, was wir erben – und was wir daraus machen.
Nach der Scheidung – kann sie deine beste Freundin werden?
Zwischen Abschied und Neubeginn: Wann aus einer beendeten Ehe respektvolle Freundschaft werden kann – und welche Bedingungen sie braucht.
Zwischen den Zeilen – vom Reinhören in Menschen
Zwischen Wortlaut und Pause liegt oft das Eigentliche. Zwischen den Zeilen lesen ist keine Magie, sondern eine Haltung aus Aufmerksamkeit, Rückfragen und Demut.
Zwischen Tick und Neurose – über Marotten, Gewohnheiten und innere Ordnung
Zwischen Charme und Enge: Wie Marotten, Gewohnheiten, Ticks und Zwänge Ordnung versprechen – und wie wir die Hand am Schlüsselbund behalten.
Abo bezahlt, trotzdem Staffel extra – na klar
Erst locken sie dich rein, dann schneiden sie die Serie in Scheiben: Staffel 1 drin, Staffel 2 kostet. Folge 1 gratis, ab Folge 2 zahlst du. Bruno platzt der Kragen.
Drei Abos, zehn Passwörter, null Respekt: Sky, DAZN, Amazon – wer alle Spiele sehen will, zahlt Mondpreise und kriegt trotzdem Werbung. Bruno kocht.
Paywall-Fußball – zu teuer
Schnurren, Schnäbeln, Schuppenglanz: Haustiere im Alter – mit Herz, aber ohne Stress
Gute Gesellschaft gesucht? Von Couch-Katzen bis Plauder-Wellis: Welche Tiere taugen für Seniorinnen und Senioren, wie hoch sind Kosten und Pflege – und worauf ist bei Gesundheit & Hygiene zu achten? Bruno sortiert das Knäuel.
Wenn’s allein nicht mehr so funktioniert: Heime, WGs & andere Rettungsboote
Irgendwann schlingert das Ein-Personen-Schiff: Treppen werden zu Bergen, Papierkram zu Bermuda-Dreiecken. Was dann? Ein klarer Blick auf Alten-/Pflegeheim, Senioren-WGs, betreutes Wohnen und smarte Alternativen – plus die große Frage: Wer bestimmt eigentlich, wie gelebt werden darf oder muss?
Drei Nähte für ein zweites Leben
Eine dramatische, tröstliche Erzählung über die Dreifach-Bypass-OP – vom ersten Piepen im Aufwachraum bis zu den ersten zehn Schritten in ein neues Leben.
Hallenbad-Hölle um 18 Uhr
Drei Schulbahnen gesperrt, zwei Reststreifen für alle: Slalom, Steh-Talk und Olympia-Eitelkeit – ein wütender Abendbericht mit Vorschlägen, wie’s fairer ginge.
Der Tag, an dem die See still war
Eine kleine Erinnerung aus der Marinezeit – über Flaute, Funkstille und die Kunst, die eigenen Gedanken zu hören.
Der Tag, an dem Rob seinen Mustang fand
Eine staubige Scheune, ein schlafender Ford Mustang und zwei Kerle mit zu viel Herz und zu wenig Vernunft. Bruno erzählt, wie Rob zu seinem Auto – und zu den 70ern – fand.
Bruno (69) stellt sich vor: ehemaliger Marine-Offizier, heute Ratgeber mit Humor, Klartext und praxisnahen Lösungen für Alltag, Sicherheit und Familie.
Ich bin Bruno – der mit dem Augenzwinkern
„Kiel, komm!“ – Drei Sommer im Nettebad mit Renate
Drei Sommer, jeden Tag dasselbe Ritual: Renate winkt, Helga grinst, und ich, Bruno, quäle mich ins Wasser. Zwischen Chlorgeruch, Pommes und Pointen wächst eine Freundschaft, die eine Bahn breit ist – und unendlich lang.
Was ich versäumt habe – und was ich jetzt vorhabe
Bruno blickt ehrlich zurück und setzt Kurs nach vorn: weniger Ausreden, mehr Handgriffe – mit Humor, Tiefgang und Familien-Strategien.
Weihnachten 1962 – das letzte Kinderfest
Bruno erinnert sich an sein letztes Weihnachten als echtes Kind: Kerzenwachs auf den Fingern, Mandarinen im Netz und eine Welt, die leiser war. Was war damals anders – war es schöner? Und was fehlt uns heute?
Wenn die Nadel knistert: Brunos Zeitmaschine mit Musik aus den 60ern, 70ern & 80ern
Bruno dreht die Lautstärke auf „Herz“ und nimmt uns mit: Von Kellerclub und Kofferradio über Wohnzimmerteppich und Discokugel bis Walkman und Neon. Ein wehmütiger Rückblick – und wie wir mit diesen Liedern heute Wärme auftanken.
Einkaufswagen auf Diät
Preise klettern, Packungen schrumpfen, und der Wagen sieht aus wie Fastenzeit auf Rollen. Bruno rechnet an der Kasse nach – und stellt die unbequemen Fragen.
Tinte mit Haltung: Warum Tattoos im Alter schöner werden
Bruno, ehemaliger Seemann mit Herz für Ästhetik, über gute Motive, Faltenfreundlichkeit und warum Tinte über 60 nicht peinlich ist, sondern Persönlichkeit.
Medien, Social, Radio, TV, Streaming – gefühlt 99 % Reklame. Alles brüllt, nichts sagt was. Bruno dreht den Pegel runter und die Wut hoch.
Überall Werbung – ich hör nix mehr
Mitgehen statt mithalten
Ein leises Plädoyer gegen das Tempo der Welt: über Schnelllebigkeit, Anforderungen und die Kunst, inmitten rasender Abläufe den eigenen Rhythmus zu behalten.
Was wäre, wenn? Rückblick auf Scheidewege des Lebens
Ein kurzer Gang durch die Abzweigungen des Lebens: über geplante Schritte, ungebetene Umbrüche und die leise Begleiterin der Frage, was wäre, wenn.
Wiedersehen nach 50 Jahren: Micki, Parfum und eine Fremde
Ein Klassenkamerad aus Volksschultagen lädt nach Jahrzehnten zum Treffen. Heute duftet er nach Erfolg und Lifestyle – doch der Junge von damals ist verschwunden. Eine Seefahrt durch Erinnerung, Eitelkeit und ehrliche Bilanz.
Robs leiser Friede
Wenn Anwesenheit zur Pflicht wird und Abwesenheit als Makel gilt – ein stiller Text über das Recht zu fehlen.
Vaterhand im Sturm
Ein leiser Abendtext über unerschütterliche Liebe, nötige Grenzen und das Niederlegen falscher Hoffnungen.
Zwei Brunos auf derselben Brücke — Offizier damals, Privatmann heute
Als junger Marineoffizier ging es um Kurs, Tempo und klare Kommandos. Heute zählen Kompass, Haltung und Humor. Ein persönlicher Lagebericht über Disziplin, Zweifel und das, was wirklich trägt.
Früher hielt ich mit Kommandos die Linie. Heute halte ich mit Fragen die Richtung – ein leiser Abendgedanke über Disziplin, Zweifel und das, was trägt.
Zwei Brunos, ein Kompass
Anker im falschen Wasser
Bruno erinnert sich an Karls „wilde Jahre“: Nächte voller Neon, Rettungsaktionen, die manchmal mehr schadeten als halfen – und der leise Wendepunkt hin zu einem nüchternen, eigenen Kurs.
Einkaufsfalle – kleiner Inhalt, großer Trick
Beim Einkaufen wird geschrumpft, getrickst und getrackt: Mogelpackungen, Lockangebote nach 20 Minuten ausverkauft und Apps, die jeden Griff ins Regal protokollieren. Bruno kocht – und rechnet ab.
Brunos Spur nach Opole – Oberschlesien im Blut
Ein Blick in die Familienchronik führt in die alte Provinz Oberschlesien: Opole als Herzstück, Lager Friedland als Drehscheibe – und mittendrin ein heutiger Bruno, geformt von Geschichten über Maloche, Musik und sturen Charme.
Der unaussprechliche Stolz – Vater & Sohn
Vom ersten Schrei bis zum Loslassen: warum väterlicher Stolz nicht posaunt, sondern trägt – leise, standhaft, und in jeder Lebensphase eine neue Form findet.
Greifen, nicht begreifen – Opa & Enkel
Eine kleine Hand, ein großer Bogen: Glück, das sich greifen lässt und sich doch jeder Erklärung entzieht – zwischen Großvater und Enkel.
Rentner haben keine Zeit? Klischee & Wahrheit
Ein Leben ohne Stechuhr und doch im Zeitdruck: Warum das Klischee zugleich stimmt und in die Irre führt – und wie Absicht, Grenzen und Muße Tage wieder ordnen.
Ein scheues Jungtier, ein wachsamer Mensch: über Körper, die erinnern, und Häuser, die heilen – mit Geduld, Ritualen und Grenzen ohne Kälte.
Wenn die Angst im Fell sitzt – Katze & Mensch
Wenn Liebe Grenzen braucht – Alkohol in der Familie
Ein junger Mann trinkt, zwei Eltern ringen – der eine zieht die Schrauben an, die andere legt Kissen drüber. Über Nähe ohne Rettung, Grenzen ohne Kälte und Hoffnung ohne Illusion.
Aufnahmestopp – mein Hausarzt hat gekündigt, das System auch
Erst geht die alte Hausärztin in die Schweiz, jetzt verabschiedet sich die neue nach einer Klinikkonzern-Übernahme. Übrig bleiben Warteschleifen, Aufnahmestopp-Schilder und digitale Heilsversprechen ohne Arzt. Bruno und Helga suchen – und finden: nichts. Ein wütender Lagebericht aus dem Wartezimmer ohne Stühle.
Mettbrötchen mit Wehmut – wo sind die Metzger hin?
Rob bringt mir ein Mettbrötchen vom Lieblingsmetzger aus Sailauf. Während in der Stadt Backshops wie Unkraut sprießen, verschwinden die handwerklichen Metzgereien. Ein wütend-sarkastischer Ritt durch die Aufbackkultur.
Die Kunst, Opa oder Oma zu sein
Großelternschaft ist keine Rolle, sondern eine Haltung: da sein, ohne zu regieren. Ein warmer Text über Geduld, Geschichten und das leichte Loslassen.
Freunde, Bekannte, Kumpels, Kollegen, Kameraden
Wie unterscheiden sich Bekannte, Kollegen, Kumpels, Kameraden – und was macht einen Freund aus? Ein leiser Text über Nähe, Verlässlichkeit und das kleine Wort: bleiben.
Nexos – Brunos Hund fürs Leben
Bevor die Katzen kamen, gab es Nexos: Dalmatiner-Doggen-Mix, ungebrochenes Herz, fast 15 Jahre an Brunos Seite. Eine Erinnerung voller Waldwege, nasser Pfoten und salziger Tränen.
Ein persönlicher Blick auf Jahrzehnte: Warum das Nichtgetane oft mehr sticht als gemachte Fehler – und wie Milde, kleine Gesten und Gegenwart neue Wege öffnen.
Rückblick: Warum uns Versäumtes am meisten schmerzt
Kein erster Schluck: Karls drei Heimkehr-Tage
Karl lebt zwischen Werkbank und Halbwelt, zwischen Disziplin der Marine und den langen Nächten der Städte. Drei Langzeittherapien und ein Entschluss, der jeden Tag neu getroffen wird: „Heute nicht.“ Eine ehrliche Geschichte über Abstinenz als Rückeroberung und die lebenslange Gefahr des Rückfalls.
Wehe – wenn sich was ändert
Früher sprangen wir ins Seewasser. Heute reicht ein verrücktes Bild an der Wand, und das Herz sucht den Handlauf.
Freundschaften pflegen – zwischen Kaffeeduft und Karteileichen
„Aus den Augen, aus dem Sinn?“ – Nicht mit Bruno. Eine sarkastisch-zärtliche Anleitung, wie man Freundschaften am Leben hält, ohne sie tot zu organisieren. Über Rituale, ehrliche Entschuldigungen, stille Phasen und die Kunst, rechtzeitig anzurufen.
Gier zum Frühstück – knusprig, fettig, ungenießbar
Bruno sitzt am Küchentisch, rührt im Kaffee und merkt: Nicht der Zucker macht bitter, sondern die Gier. Eine sarkastische Morgenandacht über Habgier, Hamsterkäufe und das große „Mehr!“, das am Ende alle ärmer macht.
Konsumflut – mein Haushalt ist ein Zubehör-Meer ohne Ufer
Man braucht ja „nur mal schnell“ etwas: Dübel, Klebeband, Kabel, Deko-Gedöns. Am Ende ersäuft man in Kleinkram, findet nichts wieder und kauft’s nochmal. Bruno zerlegt die Zubehör-Hölle zwischen Schublade, Keller und Klick-Kauf.
Lichterketten – kleine Funzeln, große Wut
Ich wollte nur eine Lichterkette fürs Fenster. Bekommen habe ich Kelvin-Kirmes, App-Zwang und Saugnapf-Drama. Hier gibt’s Wut, Witz – und die Rettungs-Checkliste für ruhiges Dauerlicht statt Weihnachtskirmes.
Heute wird gelacht – und gelernt. myself ist Pate unserer Reha-Show. Bruno probt den Alltag zwischen Haustür, Bordstein und Kofferraum – mit fachmännischer Rückversicherung.
Leichtgewicht-Rollstuhl D200 im Bruno-Härtetest – Bordstein ohne Drama
Brunos Lage der Nation: Bitte Ruhe im Schiff!
Bruno hält den Finger in den Wind und merkt: Es zieht zu. Zu viele Fakes, zu wenig Stille. Ein Plädoyer für Einfachheit als Gefühl – mit Humor, erhobenem Zeigefinger und einem Rettungsring aus gesundem Menschenverstand.
Drei Putenstreifen und ein Hochzeitskleid – Supermarkt, bist du noch zu retten?
Ich besuche einen Single-Kumpel, denke an Kaffee und Klönschnack – und lande in der Gourmet-Abteilung für Menschen mit zu viel Vertrauen in Plastik. Was mir da in die Hände fiel, war teuer, traurig und in Folie so stramm wie eine frisch gebügelte Beamtensocke. Zeit für eine ordentliche Meckerei.
Vom Boot zur Bürowand – wie ich den Kurs ins Zivilleben fand
Als die Schiffssirene verstummte und der Kaffeebecher nicht mehr bei Seegang tanzte, begann mein längster Landgang: der Wechsel von der Marine in ein ziviles Arbeitsleben voller Meetings, Mauszeiger – und erstaunlich viel Menschlichkeit.
Drei Knoten – Zeit, Liebe, Humor
Ein alter Seemann schaut auf die Uhr, das Herz und den Witz – und merkt: Wenn’s schaukelt, halten drei Knoten besser als einer.
Knäckebrot vor der Beißluke – Die große Handy-Apokalypse
Das Smartphone vor dem Mund wie ein Keks vorm Karpfen – überall, jederzeit, null Wahrnehmung. Bruno zieht die Sirene der Vernunft und schäumt sarkastisch über.
Salz auf der Zunge, 1977
Eine Reling, die Nacht wie Kaffee, und Häfen, die wie Versprechen riechen: Bruno erinnert sich an seine Seereisen seit 1977 – zwischen Sturm, Jenever und gebrochenen Herzen.
Vom ersten Bündel im Arm bis zum Enkel im Schlaf: Bruno spürt die Ur-Macht der Generationen – Liebe, die trägt, Humor, der leuchtet, und das unbegreifliche Glück.
Ur-Macht
Paket? Welches Paket? – Eine Feldstudie in fünf Uniformfarben
Bruno dampft ab. Zustellwahn mit UPS, GLS, DPD, Hermes und DHL – inklusive tragikomischer Live-Erlebnisse, Katzenschweiß und klingelnder Sprintrekorde.
Vom Matrosen zum Kapitänleutnant (und zurück in die Zivilisation)
Vom sandgestrahlten Rekruten in Drangstedt zum Schnellboot‑Kommandanten mit Kaffeediplom. Bruno führt mit Humor, klarer Kante und einer Pfeife, die man drei Sekunden vor ihm hört. Heute schreibt er auf einer klapprigen Schreibmaschine, während Helga streng nickt und Kater Matze den Rudergänger gibt.
Zwischen Flipflops und Wollsocken: Brunos sanfte Notlandung in den Herbst
Der Sommer zieht die Badehose aus und winkt vom Steg, während der Herbst schon den dicken Pullover überstreift. Bruno protokolliert im Bordbuch der Gefühle: Melancholie, Ziepen im Kreuz, dunkle Stunden – und kleine Rettungsanker gegen das Warten auf den nächsten Sommer.
„Herz statt Schalter – und der Junge im Kapuzenpulli“
Die Banken haben ihre Schalter versenkt wie alte Boote. Und ich, Bruno, stehe am Automaten, als hätte mir jemand den Kompass geklaut. Bis plötzlich einer auftaucht, der keinen Anzug trägt, sondern einen Kapuzenpulli – und mir zeigt, dass Fortschritt nicht kalt sein muss, wenn Hände ihn warm machen.
Die große Einkaufswagen-Apokalypse
Früher kehrten Einkaufswagen brav in den Hafen zurück. Heute dümpeln sie kreuz und quer über die Parkplätze – Metallkamele auf Abwegen. Zeit, ihnen die Leine kurz zu nehmen.
Einmal die Woche — ein Gruß ins Haus.
Kein Marketing. Eine kleine Auswahl aus der Redaktion, verlesbar in drei Minuten. Sonntagmorgen, sieben Uhr.
Jederzeit kündbar · Hosting in Deutschland · Keine Werbung