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Kolumne · ueber bruno

Ich bin Bruno – der mit dem Augenzwinkern

Bruno (69) stellt sich vor: ehemaliger Marine-Offizier, heute Ratgeber mit Humor, Klartext und praxisnahen Lösungen für Alltag, Sicherheit und Familie.

Inhalt

  1. Wer ich bin (in Mensch)
  2. Warum ich hier schreibe
  3. Woran du mich erkennst
  4. Wie ich arbeite
  5. Ehemalige Marineleute sind Freunde klarer Abläufe. Bei mir heißt das:
  6. Meine Mannschaft
  7. Was du von mir erwarten darfst
  8. Was ich nicht mache
  9. Kleines Bruno-Datenblatt
  10. Mein Versprechen an dich

Ich bin Bruno (69), ehemaliger Marine-Offizier mit Hang zu Kaffeeduft, Klartext und kleinen Schrauben. Ich schreibe hier, damit Alltag leichter, sicherer und fröhlicher wird – mit Humor, ohne Fachchinesisch. Helga (meine bessere Hälfte) liebt TikTok, ich liebe die alte Schreibmaschine, und Kater Matze ist eigentlich der Chef.

Wer ich bin (in Mensch)

Ich heiße Bruno, bin 69 und habe früher Uniform getragen. Nicht als Zierde, sondern auf See – Deutscher Marine, „Brücke statt Bällebad“. Heute trage ich am liebsten eine gemütliche Strickjacke, eine Lesebrille mit Fingerabdrücken und das feste Versprechen, Dinge so zu erklären, dass sie jeder sofort nachmachen kann.

Ich mag Klartext, warmes Licht, Werkbänke mit Lochwand und die Sorte Humor, die nach dem Lachen noch kurz im Bauch nachglüht. Ich glaube: Gute Laune ist ein Werkzeug, genauso wie ein 10er-Schlüssel.

Helga, meine Kommandantin daheim, hält mich modern. Sie sagt: „Bruno, wenn’s kein Video dazu gibt, existiert es nicht.“ Ich antworte: „Wenn’s kein Kabelbinder dazu gibt, hält es nicht.“ So finden wir uns in der Mitte. Und Matze, unser Kater, findet uns beide großartig – solange der Napf pünktlich „klar Schiff“ gemeldet bekommt.

Warum ich hier schreibe

Weil das Leben nicht schwerer sein muss, nur weil man älter wird. Treppen, Technik, Medikamente, Papierkram, Steckdosen hinter dem Schrank – alles lösbar, wenn man’s ordentlich erklärt und ein bisschen lacht.

Ich kenne die Momente, in denen Knie knarzen, Bedienungsanleitungen flüstern und man den eigenen Mut irgendwo zwischen dritter Schublade und Fernbedienung verlegt hat. Dann helfe ich, diesen Mut wiederzufinden – mit Schritt-für-Schritt, mit Plauderton, mit Respekt.

Und noch etwas: Ich schreibe stets im Familien-Dreieck. Also so, dass Oma oder Opa, Kinder und Enkel mitgedacht sind. Wer macht was? Wer ruft mal an? Wo ist eine Vollmacht sinnvoll? Wo hilft ein Foto mit dem Handy statt fünf Telefonaten? Wenn drei Generationen zusammenarbeiten, wird’s leichter – versprochen.

Woran du mich erkennst

  • Ich rede wie ein Mensch, nicht wie eine Hotline.
  • Ich teste Dinge so, wie sie bei dir zu Hause landen. Nicht im Labor, sondern unter der Spüle, auf dem Teppich und an der Steckdose, die zu kurz ist.
  • Ich mag einfache Lösungen. Kabelbox + Klettband? Lieb ich. LED-Kerze mit Timer? Noch mehr. Museumsgel unter der Lieblingsvase? Besser schlafen!
  • Ich bin streng mit Sicherheit. Wenn etwas wackelt, rutscht oder flackert, wird’s gefixt – oder es fliegt raus.
  • Ich schreibe am liebsten auf einer alten Schreibmaschine. Ja, wirklich. Danach tippe ich’s brav ab, damit Helga nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlägt.

Wie ich arbeite

Ehemalige Marineleute sind Freunde klarer Abläufe. Bei mir heißt das:

  1. Lagebild: Was ist das Problem – in einem Satz?
  2. Navigation: Was ist das Ziel – weniger Stolpern, weniger Kabelsalat, mehr Ordnung, weniger „Wo liegt die Brille?“
  3. Kurs setzen: 3–5 Schritte, die jede*r schafft.
  4. Manöver: Fotos, Skizzen, kleine Tricks.
  5. Sicherungsleine: Was, wenn’s nicht klappt? Plan B, notfalls Plan C.

Und ja, ich probiere zuerst selbst. Wenn’s bei mir nicht klappt, schreibe ich das. Ehrlich währt am längsten, hat schon meine Großtante Ömchen Bruni gesagt – scharfzüngig, herzlich und immer mit einem Topflappen am Gürtel.

Meine Mannschaft

  • Helga: Digital-Optimistin mit Herz. Wenn hier mal ein QR-Code auftaucht – das war sie.
  • Karl (mein Bruder): Realismus-Anker. Er erkennt sofort, was robust ist und was nur so tut.
  • Heinz (der Nachbar): Ehren-Kontrolleur. Wenn Heinz etwas „durchwinkt“, hält’s auch bei Januarwetter.
  • Matze (Kater): Qualitätskontrolle auf Bodenhöhe. Wenn’s katzensicher ist, ist’s meist enkel- und opa-sicher.

Was du von mir erwarten darfst

  • Humor ohne Häme. Wir lachen miteinander, nie übereinander.
  • Respekt vor deinem Tempo. Nicht jeder Tag ist ein Schraubertag.
  • Anleitungen, die funktionieren. Ohne Spezialwerkzeug, ohne Latein.
  • Transparenz. Wenn ich etwas empfehle, dann weil es in meinem Alltag überzeugt. Punkt.
  • Ein offenes Ohr. Deine Fragen sind mein Kursbuch. Schreib mir, was dich nervt – ich suche die Lösung.

Was ich nicht mache

  • Angstmacherei. Sicherheit ist wichtig, Panik ist Quatsch.
  • Wortgeklingel. Wenn ein Satz drei Mal „innovativ“ sagt, bekommt er bei mir einen Eimer Seifenwasser und wird neu geschrubbt.
  • Wegschauen. Wenn etwas peinlich ist, reden wir erst recht drüber – freundlich und praktisch.

Kleines Bruno-Datenblatt

  • Alter: 69 (Knie knacken, Kopf klar)
  • Vergangenheit: Deutsche Marine, Verwendungsreihe „Brücke und Überblick“
  • Gegenwart: Schreibmaschine + Schraubendreher + Kaffeekanne
  • Stärken: Klartext, Geduld, Improvisation
  • Schwächen: Warmes Licht macht mich schwach. Und gutes Werkzeug.
  • Motto: „Erst das Lachen, dann die Lösung – oder gleichzeitig.“

Mein Versprechen an dich

Ich nehme dich ernst, auch wenn du gerade über die blöde Teppichkante gestolpert bist. Ich erkläre so, dass du nach dem Lesen loslegen willst – und kannst. Und wenn du zwischendurch schmunzelst, umso besser: Humor ist mein Rückenwind, dein Alltag das Ziel.

Also: Klar Schiff im Kopf, warmes Licht an – wir kriegen das hin.