Seniorenalltag · Miteinander & Lebensfreude Kleine Spiele gegen Grübeln
Wenn der Kopf nicht zur Ruhe kommt, können einfache Spiele am Küchentisch für eine kleine Pause sorgen.
Inhalt
Manchmal dreht der Kopf immer weiter. Die gleichen Sorgen kommen wieder und wieder.
Dann kann ein kleines Spiel helfen. Nicht, weil alle Probleme weg sind. Sondern weil der Kopf kurz eine Pause bekommt.
Warum Spielen hilft
Beim Spielen muss man reagieren, lachen, zuhören oder etwas erfinden.
Das unterbricht das Grübeln.
Es muss kein großes Spiel sein. Ein Küchentisch reicht.
1. Drei gute Dinge
Jeder nennt drei kleine gute Dinge vom Tag.
Zum Beispiel: warme Suppe, freundlicher Gruß, Sonne am Fenster.
2. Satz weitergeben
Eine Person beginnt:
Heute kam ein Paket an …
Die nächste Person erzählt weiter. Es darf ruhig albern werden.
3. Wörter sammeln
Wählt ein Wort, zum Beispiel Garten.
Dann sammelt ihr Wörter dazu: Blumen, Erde, Bank, Kaffee, Sommer.
4. Geräusche raten
Eine Person macht ein Geräusch. Die anderen raten.
Das ist einfach und oft lustig.
5. Erinnerungsrunde
Eine Frage reicht:
Was hast du als Kind gern gegessen?
Jeder erzählt kurz.
6. Dinge fühlen
Ein Gegenstand kommt in einen Beutel. Eine Person fühlt und rät.
7. Reim dich warm
Sucht einfache Reime: Haus, Maus, raus.
Nicht perfekt. Nur locker.
8. Ja, und …
Eine Person sagt einen Satz. Die nächste beginnt mit: “Ja, und …”
So bleibt die Geschichte freundlich im Fluss.
9. Bild beschreiben
Nehmt ein Foto. Jeder sagt, was er sieht oder erinnert.
10. Der 5-Minuten-Quatsch
Stellt einen Wecker auf fünf Minuten. In dieser Zeit darf alles etwas albern sein.
Danach ist Schluss.
Wichtig
Spiele sollen leicht sein. Wenn jemand nicht mitmachen will, ist Zuschauen auch in Ordnung.
Ein kleines Lachen kann ein schwerer Tag nicht lösen. Aber es kann ihn etwas weicher machen.


