Seniorenalltag · Miteinander & Lebensfreude Wenn mein Hobby andere stört
Musik, Garten, Besuch oder Fernsehen: So findet man faire Absprachen, damit Freude und Ruhe Platz haben.
Inhalt
Hobbys machen Freude. Aber sie können andere auch stören.
Musik, Gartenarbeit, Besuch, Werkeln oder Fernsehen: Was für den einen schön ist, kann für den anderen zu laut sein.
Erst verstehen, dann regeln
Nicht jedes Geräusch ist Rücksichtslosigkeit.
Manchmal merkt jemand gar nicht, wie laut etwas ist.
Darum freundlich anfangen:
Ich freue mich, dass dir dein Hobby Spaß macht. Gleichzeitig ist es für mich manchmal zu laut.
Konkrete Zeiten helfen
Allgemeine Sätze bringen wenig.
Nicht:
Mach nicht immer so einen Lärm.
Besser:
Könntest du bitte nach 20 Uhr nicht mehr üben?
Gute Lösungen
- feste Übungszeiten
- Kopfhörer beim Fernsehen
- Teppich oder Filzgleiter
- Fenster schließen beim Üben
- Gartenarbeit nicht in Ruhezeiten
- Besuch vorher ankündigen
Wenn du selbst das Hobby hast
Frage einmal nach:
Gibt es Zeiten, in denen es dich besonders stört?
Das zeigt Respekt.
Wenn du dich gestört fühlst
Sprich früh. Nicht erst, wenn du schon wütend bist.
Bleib bei dir:
Ich brauche mittags Ruhe, weil ich mich hinlege.
Das klingt besser als ein Angriff.
In Hausgemeinschaften
Manchmal hilft ein kleiner Aushang mit Ruhezeiten. Noch besser ist ein freundliches Gespräch.
Wenn es gar nicht klappt, kann die Hausverwaltung helfen.
Wichtig
Ein Hobby ist Lebensfreude. Ruhe ist Gesundheit.
Beides darf Platz haben.
Frieden entsteht oft nicht durch Verbote, sondern durch klare Absprachen.


